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FUKS • FORUM FÜR UMWELT, KULTUR UND SOZIALES E. V.

 

I Walderlebnis I Bauernhof I Floßbau I Kanutour I Lehmofenbau/Brot backen im Lehmofen I Forscherleben I Höhlenwanderung I Spuren im Winterwald I Iglubau I Schwitzhütte I


Allgemeines:

Notwendig sind die Angaben der Betreuer/Betreuerinnen über den Entwicklungsstand der Behindertengruppe, um eine individuelle Planung und Gestaltung der Kurse zu ermöglichen.
So kann bereits im Vorfeld das Programm individuell auf Ihre Gruppe abgestimmt werden.
Die Modifikation der Kursangebote orientiert sich dabei grundsätzlich an heilpädagogischen Prinzipien mit dem Schwerpunkt auf Handlungs- und Erfahrungslernen.

Durch den besonderen Aufforderungscharakter der Aktionen soll ein emotionales "Beteiligtsein" der behinderten Menschen und die Bereitschaft zu eigenem Tun und Handeln erreicht werden. Auch die Betreuer werden aufgefordert, sich aktiv an dem gebuchten Programm zu beteiligen.
Wir gehen davon aus, dass für den behinderten Menschen die Möglichkeit für besonders
nachhaltige Lernprozesse und (Selbst-)Erfahrungen geschaffen wird. Alle Angaben bezüglich der Teilnehmer werden von FUKS vertraulich behandelt.

Gerne gestalten wir die Programme - mit Fortbildungscharakter - auch für Multiplikatoren wie zum Beispiel Heilerziehungspflege-Schulen, Personal von Behinderteneinrichtungen oder für Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres.

Hinweis:

Alle Teilnehmer sind im Rahmen einer Vereinshaftpflichtversicherung über FUKS versichert.
Bei schlechter Witterung kann ein neuer Termin vereinbart werden.
Für Transfer, Verpflegung und gegebenenfalls Übernachtung muss die Gruppe selbst sorgen.



Kosten:

Die Preise erhalten Sie auf Anfrage. Diese sind abhängig von der Gruppengröße, vom gebuchten Kursprogramm sowie von der gewünschten Dauer.



Unterkunft:

Falls Sie für Ihre Gruppe eine Unterkunft in der Jugendherberge Trausnitz wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an:

Jugendherberge Trausnitz, Burggasse 2, 92555 Trausnitz
Tel. (0 96 55) 9 21 50, Fax (0 96 55) 92 15 31

jhtrausnitz@djh-bayern.de
www.djh.de/jugendherbergen/trausnitz
Leitung: Ulrike Mangold


Auskünfte und Anmeldung für die Kurse:

Umweltstation FUKS, Wassergasse 13, 92431 Neunburg v. W.
Tel. (0 96 72) 92 58 39 Fax (0 96 72) 92 58 38 - Josefine Kiener -
fuks.kiener@t-online.de

Walderlebnis


Beim Walderlebnis wird die Teilnehmergruppe von einem Förster spielerisch in den Erholungs- und Lebensraum Wald eingeführt. Über das bewusste Wahrnehmen einer Vielzahl sinnlicher Eindrücke wird der Wald als Raum für Entspannung und Erholung erfahren. Durch einfache, aktive Handlungsmöglichkeiten können die Teilnehmer den Baum anschaulich als Lebewesen kennenlernen, verschiedene Baumarten unterscheiden lernen sowie das "Beziehungsnetz der Waldbewohner weben". Aus nächster Nähe lauschen wir dem Singen der Waldvögel. Ziel ist, dass die Teilnehmer zu einem Verständnis für die Vielfalt und die Sensibilität des Lebensraums Wald gelangen.

Mind. 6, max. 16 Teilnehmer (in der Regel)

Ort:
Waldgebiet um die Jugendherberge Trausnitz

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je nach Bedarf mehrere kleine Pausen

Treffpunkt:
Betonbogenbrücke am Parkplatz der Staatsstraße
Tännesberg-Pfeimd

Voraussetzungen/Vorkehrungen:
Gehsicherheit (bezüglich Gleichgewicht);
Bekleidung: lange Hose, festes Schuhwerk, evtl. Kopfbedeckung, ggf. Regenbekleidung; Mückenspray, Sonnencreme; Decken zum Sitzen/Liegen; Proviant und Getränke

Schwerpunkte:
Schulung der Sinneswahrnehmung und Sensibilisierung für den Lebensraum Wald

Zielgruppenempfehlung:
Das Walderlebnis eignet sich insbesondere für eine Gruppe, die nach Möglichkeiten für entspannende und aktive Freizeitgestaltung in der Natur sucht.

Zielgruppeneinschränkung:
Nicht geeignet für Teilnehmer mit schweren geistigen Behinderungsformen sowie für Teilnehmer mit schwerer GehbehinderungGehbehinderung






Bauernhof


Auf diesem speziellen (Streichel-)Bauernhof besteht die Möglichkeit, mit einer Vielzahl von aussergewöhnlichen Tieren wie z.B. Kamerunschafen oder Wollschweinen unmittelbar in Berührung zu kommen. Unter fachkundiger Anleitung der Bäuerin können die Teilnehmer dabei - vielleicht erste - elementare Erfahrungen beim Umgang mit Tieren machen. Über die aktive Mithilfe bei praktischen Tätigkeiten bekommen sie einen Einblick, wie ein Zaun aus Naturmaterialien geflochten wird, wie Tiere gepflegt und gefüttert werden müssen. Viel Spannendes und Überraschendes erwartet die Besucher; sie erfahren Neues über die Lebensgewohnheiten der Tiere dieses aussergewöhnlichen Bauernhofes.

Mind. 6, max. 16 Teilnehmer (in der Regel)

Ort:
Großer Bio-Bauernhof in Neuenschwand/Lkr. Schwandorf; bei Buchung kann eine Wegbeschreibung zugeschickt werden

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je nach Bedarf mehrere kleine Pausen

Vorbereitungen/Vorkehrungen:
Schmutzbare Kleidung, festes Schuhwerk; ggf. Regenbekleidung; evtl. Decken zum Sitzen, Proviant für die Pause

Zielgruppenempfehlung:
Der Besuch des Bauernhofs eignet sich besonders für Gruppen, die Unsicherheiten bei der Kontaktaufnahme und in Beziehungen zeigen (insb. mittelgradig bis schwere geistige Behinderungsformen)

Schwerpunkte:

Kontaktaufnahme mit Tieren; Verhaltensweisen bei Tieren kennenlernen

Zielgrupppeneinschränkung:

keine


















Floßbau


Die Teilnehmergruppe hat die außergewöhnliche Herausforderung zu bewältigen, gemeinsam ein flusstaugliches Floß zu planen und zu bauen, mit dem bei der Jungfernfahrt dann ein Fluss oder ein See überquert werden muss und anschließend ein Schatz gehoben wird.
In erster Linie werden die Akteure dabei in handwerklichen und werkstoffverarbeitenden Tätigkeiten (Sägen, Bohren und Schrauben, "Verzurren"), angeleitet und nach Bedarf durch Hilfestellung unterstützt. Dabei können die Teilnehmer in handwerklichen Fertigkeiten geschult oder bestärkt werden.
Die kreativ-handwerkliche Ausführung stellt den Hauptteil des Kursangebotes dar. Über das gemeinschaftliche,
zielorientierte Arbeiten an einer gemeinsamen Sache kommt der Zusammenarbeit der Gruppe eine besondere Bedeutung
zu. Die Teilnehmer können eine besondere (positive) Erfahrung für Ihr Gruppenverständnis erlangen.


Max. 10 Teilnehmer

Ort:
Jeweils nach Absprache

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je
nach Bedarf mehrere kleine Pausen.

Vorbereitungen / Vorkehrungen:
Schmutzbare (Arbeits-)Kleidung und Zweitkleidung; geschlossenes Schuhwerk; Kopfbedeckung; ggf. Regenbekleidung; Proviant und Getränke für die Mittagspause; Sonnencreme;
-> Angabe der Anzahl Schwimmer/Nichtschwimmer im Fragebogen

Zielgruppeneinschränkung:
Teilnehmergruppe mit ausschließlich schweren (geistigen) Behinderungsformen, insb. bei schweren motorischen Einschränkungen im Bereich der Arme und Hände, z.B. Spastik






















Kanutour


Das Kursangebot richtet sich an Teilnehmer, die bereits über erste Erfahrungen im Umgang mit dem Kanu verfügen. Das Angebot wird auf einem ruhigen Gewässer (Flusslauf oder See) angeboten. Unter Einbeziehung des Naturraums Fluss oder See werden Wahrnehmungsspiele angeboten, die den Teilnehmer für die Landschaft und die Besonderheiten dieses Lebensraumes sensibilisieren sollen. Weiterhin werden grundsätzliche Techniken und Knowhow in der Bootsbeherrschung und der Fahrtechnik vermittelt. Ausgangspunkt hierfür sind Interaktionsspiele mit den Booten. Bei Interesse kann auch eine Bootswanderung über mehrere Tage geplant und durchgeführt werden.

Max. 10 Teilnehmer

Ort:
See oder ruhiger Flusslauf in der nördlichen Oberpfalz
Genaue Örtlichkeit kann im Einvernehmen mit der Teilnehmergruppe vereinbart werden.

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je nach Bedarf mehrere kleine Pausen

Voraussetzungen/Vorbereitungen:
Badehose, Zweitkleidung, warme (Über-)Kleidung, Kopfbedeckung; Proviant und Getränke; Sonnencreme, Sonnenbrille

Zielgruppeneinschränkung:
Nur für Teilnehmer mit mittelgradiger bis leichter (geistiger) Behinderung und ersten Vorerfahrungen im (gemeinsamen) Kanufahren



Lehmofenbau/Brot backen


Mit Lehm, dem sinnlichsten aller Baustoffe, wird gemeinsam ein funktionstüchtiger Backofen angefertigt. Mit den Füßen - am besten barfuß - wird aus Sand, Stroh, Lehm und Wasser der zu verarbeitende Lehmmörtel hergestellt, anschließend das selbstgeflochtene Weidengerüst verkleidet. Aus selbstgemischten Naturfarben kann der Ofen bemalt werden. Es bedarf im Optimalfall etwa zwei Tage Trockenzeit des Ofens, bis dann aus selbstgemachtem Brotteig knusprige Brötchen gebacken werden können.

Mind. 6, max. 16 Teilnehmer (in der Regel)

Ort:
Durchführbar an jeder Örtlichkeit, die über eine Waschmöglichkeit (Wasseranschluss mit Schlauch, Wasserfass) verfügt. Der Ofen kann auf Wunsch am Bauort stehen bleiben und weiterhin selbständig benutzt werden.


Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
zwei Kurseinheiten von je 2,5 bis 3,5 Std.;
der Bau des Lehmofens und das Backen im Lehmofen sollte
im Optimalfall auf zwei einzelne Tage aufgeteilt werden,
damit der Ofen austrocknen kann (bitte bei der Terminwahl berücksichtigen).

Voraussetzungen/Vorkehrungen:
Schmutzbare Bekleidung sowie Ersatzkleidung für die Teilnehmer; Waschmöglichkeit (->siehe Ort); Proviant und Getränke für die Mittagspause; bei Angebotsnutzung direkt bei Ihrer Wohngruppe Tischgruppe mit schmutzbarer Tischdecke und Sitzmöglichkeiten

Schwerpunkte:
Sinneswahrnehmung und Umgang mit Werkstoffen aus Naturmaterialien

Zielgruppenempfehlung:
Der Lehmofenbau eignet sich insbesondere für Gruppen mit Neigungen / Interesse am gemeinsamen, spielerisch-kreativen Tun.

Zielgruppeneinschränkung:
keine


Forscherleben


Beim Programmpunkt Forscherleben steht das Medium "Wasser" im Mittelpunkt des Interesses. Über spielerisch-kreative Angebote (z.B. Beobachtungen mit der Becherlupe) und einfache Aufgaben mit herausforderndem Charakter soll Interesse geweckt werden, mit Wasser in einen ersten oder - je nach Entwicklungsstand der Gruppe - erweiterten Kontakt zu treten. Dabei besteht die Möglichkeit, über sinnliche Erfahrungen eventuelle Unsicherheiten der Teilnehmer zu mindern bzw. neue praktische Erfahrungen und theoretisches Wissen über das Gewässer oder den Gewässerrand zu erlangen. ("Was lebt im Fluss - lebt im Fluss was?"). Über Wahrnehmungs- und Entspannungsübungen soll den Teilnehmern der kontemplative und erfrischende Charakter eines unmittelbaren Aufenthaltes an einem See oder am Ufer eines Flusses erfahrbar gemacht werden.

Mind. 6, max. 16 Teilnehmer in der Regel

Ort:
Flussufer an der Naab; Treffpunkt kann individuell
vereinbart werden

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je
nach Bedarf mehrere kleine Pausen.

Vorbereitungen/Vorkehrungen:
Schmutzbare Kleidung (evtl. 2 Sätze Ersatzkleidung); kurze Hose, Badehose bei schönem Wetter - ansonsten Gummistiefel mitbringen; Sonnencreme; ggf. Kopfbedeckung und Regenbekleidung; ausreichend Decken zum darauf sitzen und liegen; Proviant und Getränke für die Mittagspause

Schwerpunkte:

Wahrnehmungssensibilisierung; Wassergewöhnung

Zielgruppenempfehlung:
Das Kursangebot eignet sich durch die Wahrnehmungs-
und Entspannungsmöglichkeiten besonders auch für
Gruppen mit mittelgradig bis schweren geistigen
Behinderungsformen

Zielgruppeneinschränkung:
keine


Höhlenwanderung


Bei der Höhlenbefahrung haben die Teilnehmer die Möglichkeit, zu Fuß und nur mit Taschenlampen ausgestattet in Orte der Dunkelheit, Feuchtigkeit und in steingewordene Zeit einzutauchen. Nirgendwo anders kann Stille und damit eine Art Geborgenheit, unmittelbarer und bewusster erlebt werden. Diese "Schatzsuche" in frühe Zeiten der Erdgeschichte ist reich an neuen Eindrücken (z.B.Tropfsteine). Die Teilnehmer kommen zwangsläufig mit der Erde und Ihren Erscheinungsformen (Tropfsteine, Feuchtigkeit, Kälte ) in Berührung. Nicht zuletzt dadurch sollen die Teilnehmer gegenüberder Verletzlichkeit deses empfindlichen Ökosystems sensibilisiertwerden.

Max. 6 Teilnehmer

Ort:
Höhlensystem in der Fränkischen Schweiz bei Muggendorf; der Treffpunkt wird bei der Terminbestätigung vereinbart

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je nach
Bedarf mehrere kleine Pausen

Voraussetzungen/Vorbereitungen:
Schmutzbare Kleidung; Ersatz(Zweit-)kleidung pro Teilnehmer; nach Möglichkeit 1 Taschenlampe pro Teilnehmer; Proviant und Getränke für die Mittagspause;
ein gewisses Maß an körperlicher Fitness wird bei den Teilnehmern vorausgesetzt

Zielgruppeneinschränkung:
Teilnehmer mit Anfallsleiden (Epilepsie); Teilnehmer mit Gehbehinderungen;
Teilnehmer mit klaustrophobischen Ängsten (Furcht vor engen Räumen)










 

 





Spuren im Winterwald


Dieses Programm kann in den Wintermonaten bei entsprechenden Schneeverhältnissen wahrgenommen werden. Gemeinsam mit einem Förster entdecken die Teilnehmer in Sherlock-Holmes-Manier dedektivistisch die Wege und Reviere scheuer Waldbewohner. Scherpunkt dieses winterlichen Spazierangs ist das Erkennen bekannter Wildtiere (anhand der Fußabdrücke im Schnee) und das Kennenlernen der besonderen Lebensbedingungen der Waldtiere im Winter. Vielleicht gelingt es auch, aus einem dem Futterstand nahen Versteck die Tiere zu Gesicht zu bekommen. Nach einer winterlichen Geschichte (bei heißem Tee und Punch) bedarf es des Lichts heller Fackeln, un in der schnell hereingebrochenen Dunkelheit den Weg zurück aus dem Wald zu finden.

Mind. 6, max. 16 Teilnehmer (in der Regel)

Ort:
Waldgebiet um die Jugendherberge Trausnitz

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je nach Bedarf mehrere kleine Pausen

Vorkehrungen/Vorbereitungen:
Winterfeste, warme Kleidung (einschl. Handschuhe, Mütze); warme, nässeabweisende Schuhe; heißer Tee/Punsch, Fackeln

Zielgruppenempfehlung:
Das Programm eignet sich für Gruppen mit einer mitelgradigen bis leichten Behinderungsform. Das gemeinsame Erleben in und mit der Gruppe sowie die Sensibilisierung der Wahrnehmung steht dabei im Mittelpunkt.

Zielgruppeneinschränkung:
Das Angebot eignet sich nicht für Teilnehmer mit einer (ausgeprägten) Gehbehinderung.









Iglu-Bau

Der geminsame Bau eines Schneeiglus erfordert entsprechende Schneeverhältnisse. Unser Erfolgserlebnis nach dem gemeinsame Planen, Bauen und Gestalten des Iglus wird anschließend durch das unmittelbare Erleben von Licht und Dunkelheit und einer allmählich entstehenden Wärme verstärkt. Des weiteren (und insbesondere bei für den Bau eines Iglus weniger günstigen Bedingungen) kann den Teilnehmern über eine spielerische Herangehensweise ein neuer, positiver Bezug zur Jahreszeit vermittelt werden. Vor allem besteht die Möglichkeit, unbekannte Bewegungserfahrungen zu machen (z.B. "Blinder Schneespaziergang"), kreativ und gestalterisch mit Schnee zu experimentieren (z.B. "Engelsbilder") und über einem Feuer im Schnee bei duftendem Tee die winterlich-schöne Beschaulichkeit genießen zu lernen.

Mind. 6, max. 16 Teilnehmer (in der Regel)

Ort:
Nach Absprache; die Programmgestaltung richtet sich nach den jeweiligen Schneeverhältnissen

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je
nach Bedarf mehrere kleine Pausen

Vorbereitungen/Vorkehrungen:
Warme Winterkleidung (wenn möglich Schneehose), warme Winterschuhe, Proviant und Tee

Zielgruppenempfehlung:
Das Programm kann weitestgehend auf jede Zielgruppe (hinsichtlich der Behinderungsart) abgestimmt werden.

Zielgruppeneinschränkung:
Teilnehmer mit grob-motorischen Körperbehinderungen

Schwitzhütte


Beim indianischen Ritual einer Schwitzhüttenzeremonie
werden zunächst in einem offenen Feuer Steine erhitzt. Anschließend wird neben dem Feuer ein aus Weidenästen gebautes Grundgerüst mit Decken und Tüchern nahezu lichtdicht und wärmedämmend bedeckt. Nach einem religiösen Ritual begibt sich die Gruppe in die
fertiggestellte Hütte, um sich durch die nach und nach in die Hütte gebrachten glühenden Steine einer geistigen und körperlichen Reinigung zu unterziehen.
Das Programm "Schwitzhütte" beschränkt sich auf das gemeinsame Erleben der Energien und Kräfte der Natur.
Dabei können für die Teilnehmer auf symbolisch-anschauliche Weise neue (Selbst-)Wahrnehmungen und Verständnis für den Lebenssinn greifbar werden. Über gemeinsames Musizieren, Geschichten erzählen und Sprechen hat die Gruppe die Möglichkeit, den "Raum" mitzugestalten.

Mind. 6, max. 16 Teilnehmer (in der Regel)

Ort:
Jugendherberge Trausnitz oder Umweltstatin FUKS in Neunburg v. W. (jeweils im Hof); ggf. auch direkt vor Ort
bei der Gruppe

Beginn/Dauer:
10.00 Uhr (aber auch individuelle Vereinbarung möglich);
3 bis 4,5 Std. inkl. 30 bis 45 Minuten Mittagspause und je
nach Bedarf mehrere kleine Pausen

Vorbereitungen/Vorkehrungen):
Nur bei trockenem Wetter durchführbar; leichte Bekleidung (kurze Hose, T-Shirt); Handtuch, Duschsachen; warme Kleidung für Vor- und Nachher; Proviant und Getränke

Zielgruppenempfehlung:
Dieses Kursprogramm eignet sich für Gruppenteilnehmer mit leichten geistigen Behinderungsformen und bereits
längerfristig bestehendem Gruppenzusammenhalt. Im Mittelpunkt steht dabei die Sensibilisierung für eigene Empfindungen und die bewussste (Selbst-)Wahrnehmung.

Zielgruppeneinschränkung:
Das Angebot eignet sich weniger für Teilnehmer mit klaustrophobischen Gefühlen (Furcht vor engen Räumen)