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FUKS • FORUM FÜR UMWELT, KULTUR UND SOZIALES E. V.
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Intelligente, dezentrale Lösungen gefordert

Vorschläge von FH-Professoren zur Energiewende in der Region -
Teil der Öko-Steuer einbehalten

Schwarzenfeld. (eim) Nach diesen Statements (siehe Artikel oben) stellte Moderatorin Agnes O. Eisenreich dann die Frage in den Raum, was diese Erkenntnisse für unsere Region bedeuten könnten.

Hier kritisierte zunächst Prof. Dr. Stefan Beer von der FH die Konkurrenz der großen Energieerzeuger, die es durch ihre Strompreise praktisch unmöglich machen in der Region Projekte mit der KWK anzubieten und forderte hier Taten durch die Politiker. Dem entgegnete Fell als auch Gartzke, dass die Zukunft in intelligenten dezentralen Anlagen liegt. Für Prof. Dr. Franz Bischof ist in der Region eine Potenzial an erneuerbaren Energien von 20 Prozent vorhanden womit man beispielsweise im Landkreis Sulzbach-Rosenberg den Energiebedarf der Privathaushalte und des Verkehrs decken könne, was dazu führe, dass das Geld dann in der Region bleibt.

"Auf dem Sprung"
Er könne es sich vorstellen, dass ein Teil der Ökosteuer in der Region belassen wird, um den Kommunen Möglichkeiten vor Ort zu geben. Dazu MdB Fell: "Wer das Geld abruft, kann dies tun, wer altem Gedankengut nachhängt, kann dies nicht tun." Diese Region sei dazu auf dem Sprung, das Blatt positiv zu wenden. Er stellte eine Studie für Europa vor, die bis zum Jahr 2050 den Energieverbrauch auf 40 Prozent reduziert und der dann voll durch erneuerbare Energien abgedeckt werden könnte ohne einen Verlust an Komfort. "In den Köpfen muss sich was bewegen."

"Runder Tisch"
MdL Meisner sah für die Zukunft einen "runden Tisch" mit Landräten, Bürgermeistern und Landwirten, um einen Bewusstseinswandel herbeizuführen. Für MdL Gartzke gelte es in Zukunft, den Einsatz der Mittel besser zu strukturieren und er sehe auch für die Landwirtschaft eine Chance bei der Energiegewinnung. Dr. Brühl konnte die Visionen seiner Vorredner durchaus nachvollziehen, wobei es aber gelte, nicht allein auf den Durchbruch der Brennstoffzelle zu hoffen. "Es gibt kein Energieproblem, es gibt ein Energiespeicherproblem und ein Transportproblem". Dazu sprach er dann noch die Siliciumtechnologie an.


Der neue Tag, 8. Oktober 2001