Prof.
Dr.-Ing. Stefan Beer
Fachhochschule
Amberg-Weiden
Biomasse
in Form von Stückholz, Hackschnitzeln und
Pellets kann einen wertvollen Beitrag zur Wärmeversorgung
von Gebäuden leisten. Ein Vergleich mit skandinavischen
Ländern, mit
Österreich oder mit der Schweiz zeigt, dass
die Biomassenutzung in Deutschland noch stark
unterentwickelt ist. Hier besteht großer
Nachholbedarf. Es ist unter anderem sehr wichtig
darüber aufzuklären, dass moderne Biomasseheizkessel
sehr niedrige Schadstoffwerte aufweisen und dass
die Heizkosten durchaus im Bereich von Öl-
oder Gasheizungen liegen können. Insbesondere
die Pelletstechnik erlaubt es auch demjenigen,
der keinen Bezug zur Landwirtschaft hat, auf die
umweltfreundliche Heizwärme aus Biomasse
umzusteigen.
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Prof.
Dr.-Ing. Stefan Beer
Geboren am 26.10.1962 in Oberviechtach/Opf
Schulabschluss: 1981 Abitur am Ortenburg-Gymnasium
in Oberviechtach; Wehrdienst; Studium: 1982 -
1988 Maschinenbau an der TU München
Promotion: 1988 - 1994 am Institut für Chemische
Antriebe und Verfahrenstechnik der Deutschen Forschungsanstalt
für Luft- und Raumfahrt, Arbeitsschwerpunkte:
Wasserstoff als Energieträger, Verbrennungstechnik,
Verfahrenstechnik, Lasermesstechnik; Industrietätigkeit:
1994 - 1996 Bayernwerk AG, Planung, Projektierung
und Instandhaltung von Kohlekraftwerken, Heizkraftwerken,
GUD-Anlagen, KWK-Anlagen; Hochschultätigkeit:
1996 Berufung zum Professor an die FH Ingolstadt
(Energietechnik, Verfahrens- und Umwelttechnik),
seit 1998 Professor an der FH Amberg-Weiden (Strömungstechnik,
Verfahrenstechnik, Energietechnik) mit Arbeitschwerpunkten
in den Bereichen Strömungstechnik (Messtechnik,
Numerische Simulation), Luftreinhaltung (Emissionsmesstechnik,
Verbrennungsoptimierung, Staubabscheidung) und
Energietechnik (KWK-Anlagen, GUD-Anlagen, Biomasse,
Windenergie)
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