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FUKS• FORUM FÜR UMWELT, KULTUR UND SOZIALES E. V.


Einsäen der Wildblumensamenmischung

Baustein / Aktion:
Anlegen einer Wildblumenwiese

 

Gestaltungsaktionen im Außengelände der Umweltstation FUKS mit Jugendlichen des
Städtischen Jugendtreffs Neunburg vorm Wald


Nach zwei bis drei Monaten erblüht die Wiese ...


Einharken der Wildblumensamenmischung

Teilnehmer :
Kinder und Jugendliche und im Alter von 10 - 16 Jahre
Beschreibung:
Anlegen einer Wildblumenwiese
Wegen des langen Winters 2005 / 06 verzögerte sich die Anlage der Wildblumenwiese. Ende April 2006 wurde im nahen Stadtpark eine ca.150 qm große Rasenfläche in Absprache mit dem Leiter des Bauhofes Neunburg, Hans Reiml, und Karl Dietl, der Kurse auf einem Radiästhesie- (Wünschelruten-) Lehrpfad im Stadtpark anbietet, nach folgenden Kriterien ausgesucht : Fast ganztägige Besonnung, der Boden relativ nährstoffarm, teilweise sandig und wasserdurchlässig. Außerdem befinden sich an dieser Stelle seit vielen Jahren bebilderte Informationstafeln zu Natur-Themen, also ein idealer Platz, um hier die Theorie durch praxisnahe Anschauungsbeispiele zu ergänzen.
Die Themen der Informationstafeln:
Die Blumenuhr
Die Vogeluhr
Einheimische Singvögel in Park und Wald
Glück auf - den freien Wildtieren ... in Wald und Feld
Kunstvolle Verwandlung: die Metamorphose der Schmetterlinge
Leben am Wegesrand
Lebensraum Weiher und Tümpel
Ökologisches Leben an einem Wintersee
Ökosystem Wald
Schmetterlinge in ihren Lebensräumen
Unsere heimischen Bäume
Wildpflanzen der Felder, Wälder und Flure

Mitarbeiter des Bauhofes hoben Anfang Juni 2006 die Grasnarbe durchgehend auf dieser Fläche mit Hilfe eines Baggers ab.
Die Einsaat erfolgte schließlich am 19. Juni 2006. Die Sämereien wurden in Eimern mit Sand vermischt, per Hand gleichmäßig auf der Fläche verstreut (empfohlen ca. 10 Gramm pro 8 - 10 qm) und zu guter Letzt - da die Saatgutmischungen viele Lichtkeimer enthielten - nur leicht eingeharkt (empfohlen 0,5 bis 1 cm tief)).
In den Saatgutmischungen waren überwiegend Wildblumen - Nektar- und Raupenfutterpflanzen vorhanden sowie einige Gartenformen.



Die Mischungen enthielten unter anderem den Samen von Margerite, Flockenblume, Bunte Kronwicke, Gemeiner Hornklee, Saat-Lzuerne, Thymian, Wilde Möhre, Wilder Kümmel, Adonisröschen, Sauerampfer, Wiesen-Lieschgras, Gemeines Ruchgras usw., aber auch von Ackerunkräutern wie Kornrade, Ackerstiefmütterchen ... Eine Wildlumenwiese bietet Lebensraum für nützliche Insekten und Kleinlebewesen wie Marien-, Lauf- und Weichkäfer, Schweb- und Florfliegen, parasitische Wespen usw.
In den Folgemonaten wurde die Wiese sich selbst überlassen, nicht bewässert und nach und nach ging die Saat auf. Im Falle einer künstlichen Bewässerung muss bis zum Aufgang der Saat die Wiese feucht gehalten werden.
Im ersten Jahr entwickelten sich zahlreiche einjährige (Ackerun-)Kräuter und Pflanzen, u.a. Kornblume, Kornrade und Klatschmohn. Weiterhin: Sauerampfer, verschiedene Gräsersorten.
Vor allem für Bienen und Hummeln war die Wiese im ersten Jahr nach der Einsaat eine gute Nahrungsquelle, aber auch Bläulinge und andere Schmetterlinge wurden beobachtet. Die Wiese wird nur einmal im Jahr zu einem späten Zeitpunkt im Herbst gemäht, damit sich die Pflanzen aussamen können. Wegen des ungewöhnlich milden Herbstes 2006 geschah dies erst am 8. Dezember 2006 (!) durch den Städtischen Bauhof, das Mähgut wurde abgefahren. Die übrigen Rasenflächen im Stadtpark werden mehrmals im Jahr gemäht, somit bringt die enmalige Mahd auch eine Kostenersparnis mit sich.
Die Wiese wird nicht gedüngt, weil viele der ausgesäten Pflanzen einen nährstoffarmen Standort benötigen. Bei einer Neuanlage sollte dies unbedingt berücksichtigt werden, eventuell sollte der Boden durch Zusatz von Sand "abgemagert" werden.

 

Vorher ...
Abheben der vorhandenen Grasnarbe durch den Städt. Bauhof
Nachher ...

Auch die Jüngsten halfen schon beim Einharken
der Sämereien mit

Lockern des Bodens mit der Gartenfräse

September 2006


Mai 2007

 
Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

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